Der Strand der Maja Bay ist schmal und direkt hinter dem gelben Streifen erhebt sich hügelig der Dschungel. An seinen zwei Enden steigen meterhohe Felsen auf und umschließen die Bucht. Nur an einer schmalen Stelle öffnen sich die Felsen dem Meer. Man könnte glauben tatsächlich im Paradies zu sein, wenn man sich die Touristen wegdenkt, denn seit dem Film ist die Maya Bay eine Pilgerstätte für Thailandreisende. Auch die Unterwasserwelt in der Maya Bay ist atemberaubend, zumindest für Menschen die Unterwasserwelten mögen. Ich schaue schon nicht gern in Aquarien und noch weniger mag ich es mit einer Taucherbrille und Schnorchel rum zu dümpeln. Doch Dori, Nemo und Co. scheinen viele Geschwister zu haben und erfreuen das Taucherherz mit ihren bunten Farben. Das erinnert mich an die Gilis, wo wir auch schnorcheln waren, da gab es diese riesen Wasserschildkröten, die ungefähr so spannend sind, wie weidende Kühe. Klasse auch wie sich dort manch einer über die Korallen freute, obwohl die alle tot waren. Was Dynamitfischen so alles anrichten kann, das verschweigt der Arzt. Ich glaube immer noch, die setzen die Schildkröten morgens aus und sammeln sie abends wieder ein. Hm, ich werde schon wieder zynisch. Wo war ich stehengeblieben…grübel, grübel. Also Tauchfreunde: schöne Unterwasserwelt in der Maya Bay - keine dynamitbelasteten Riffe. Und hier zwei Bilder, das Video findet ihr im Post darunter.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Dynamit und The Beach
Der Strand der Maja Bay ist schmal und direkt hinter dem gelben Streifen erhebt sich hügelig der Dschungel. An seinen zwei Enden steigen meterhohe Felsen auf und umschließen die Bucht. Nur an einer schmalen Stelle öffnen sich die Felsen dem Meer. Man könnte glauben tatsächlich im Paradies zu sein, wenn man sich die Touristen wegdenkt, denn seit dem Film ist die Maya Bay eine Pilgerstätte für Thailandreisende. Auch die Unterwasserwelt in der Maya Bay ist atemberaubend, zumindest für Menschen die Unterwasserwelten mögen. Ich schaue schon nicht gern in Aquarien und noch weniger mag ich es mit einer Taucherbrille und Schnorchel rum zu dümpeln. Doch Dori, Nemo und Co. scheinen viele Geschwister zu haben und erfreuen das Taucherherz mit ihren bunten Farben. Das erinnert mich an die Gilis, wo wir auch schnorcheln waren, da gab es diese riesen Wasserschildkröten, die ungefähr so spannend sind, wie weidende Kühe. Klasse auch wie sich dort manch einer über die Korallen freute, obwohl die alle tot waren. Was Dynamitfischen so alles anrichten kann, das verschweigt der Arzt. Ich glaube immer noch, die setzen die Schildkröten morgens aus und sammeln sie abends wieder ein. Hm, ich werde schon wieder zynisch. Wo war ich stehengeblieben…grübel, grübel. Also Tauchfreunde: schöne Unterwasserwelt in der Maya Bay - keine dynamitbelasteten Riffe. Und hier zwei Bilder, das Video findet ihr im Post darunter.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Sonntag, 11. Januar 2009
Nachtschwärmer
Klar, dass der Club in den wir gingen, nicht ganz so billig war wie ich es aus Yogya gewöhnt bin. Auf der anderen Seite hat uns der Abend mit reichlich Bier und allem drum und dran auch nur 20 Euro gekostet, dafür kannst du in Deutschland vielleicht einen Lidl-Rausch bekommen, aber sicher nicht in einem Club auf den Putz hauen. Ein stehengebliebener DJ aus den 80igern mit Schnäuzer und Brusthaartoupet heizte die Stimmung an und wir tranken unser Heineken und unterhielten uns über unsere Erlebnisse aus Bali und Java.
Ich warf einen Blick zurück auf die Nächte in Yogya, wo uns Ardian in jeden Laden ohne Eintritt brachte und wo ich meist schon nach drei Bier auf der Box stand. Einer der Höhepunkte war sicher die FHM-Party, eigentlich auch nur eine Fleischbeschauung – aber äußerst unterhaltsam. Yogyas Nächte sind lang und wild. Wenn es auch draußen am Tag sehr züchtig und konservativ zugeht, fliegen nachts die Fetzen. Rauchende Mädels in kurzen Kleidern tanzen und feiern ausgelassen. Dicker Zigarettenrauch liegt in der Luft und auf den Tischen stehen flaschenweise Jacky, Liköre und Sektkühler voller Eis.
Die Indos trinken wie blöd und hängen dann über den Waschbecken und kotzen sich die Seele aus dem Leib. Aber sie sind aufgeschlossen, so dass du schnell einen Haufen Leute kennst. Und kennst du einen, kennst du alle. Ärger gibt es in den Läden nie und wenn doch mal einer blöd wird, ist es meist ein Weißer, der mit seinem Suff nicht klar kommt. Eine Sache die mir auf den Klos aufgefallen ist, ist ein bisschen verwirrend; wir als Westler stehen ja ungefähr so einen halben Meter vor dem Pissoir und pinkeln in einem männlichen Bogen in die Keramikschüssel vor uns, nicht so die Indonesier, die stehen so dicht an den Dingern, dass sie mit dem ganzen Becken in der Schüssel hängen. Skurril, skurril.
Jetzt saßen wir also da im Golden Triangle von Kuala Lumpur, die Investment Banker vertranken ihre letzten Gewinne, eine japanische Reisegruppe zappelte unter den Bässen und die Bedienungen schenkten uns Bier nach. Um drei Uhr machen alle Clubs in KL dicht, so dass wir unser letztes Bier auf einer Treppe unterhalb eines Wolkenkratzers tranken und uns mit zwei norwegischen Studentinnen unterhielten. Eine Nacht in KL - ich freue mich schon auf die Fullmoon-Partys in Thailand, hoffentlich steigen die nicht nur in Abhängigkeit des Mondes?!
Samstag, 10. Januar 2009
Alles ist größer in KL

In der Times Square Mall habe ich diesen Shop entdeckt - anstrengend für die Augen mit all dem Pink.
KL, eine Stadt für Werber? Tolle Plakate und Banner soweit das Auge reicht. Hier Werbung für die INGDiba auf verschiedenen Säulen, die, wie ich finde, wunderbar zusammenarbeitet.
Die Todesstrafe für Drogenschmuggler - an der Mauer des Gefängnisses wird gewarnt.Ein Knast mitten in der Stadt.
Überall finden sich kleine grüne Oasen. Wiesen, Bäume und Blumen in einer Stadt mit über drei Millionen Einwohnern, für Europa normal, für Asien noch lange nicht.Donnerstag, 8. Januar 2009
Sonntag, 26. Oktober 2008
Die Besteigung des Feuerbergs – Merapi
Doch der Berg ist steil und nicht leicht zu begehen, so steil dass nach etwa zwei Stunden Wanderung nur noch eine kleine Gruppe von drei Leuten plus Führer übrig blieb. Während sich die restlichen Fünf in der Berghütte ausruhten, hieß es für Daniel, Marius und mich, uns Meter um Meter nach ob zu kämpfen und das Brennen in unseren Oberschenkeln mit dem Gedanken zu vertreiben, dass wir bald einen atemberaubenden Sonnenaufgang sehen würden. Und so war es. Zwar machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und wir konnten nicht ganz hinauf, da die obere Spitze des Vulkans von einer dicken Wolkendecke eingehüllt war und in der Ferne Blitze zuckten, aber das ist eben die Natur. Und so saßen wir um 5:30 Uhr auf der zweiten Ebene unter dem Gipfel und sahen, wie sich die Sonne über den Horizont schob. Der Wind pfiff und die Wolken verdunkelten beim Vorbeifliegen den Himmel und die umliegenden Täler, nur um Sekunden später wieder alles in der Glutröte der Morgensonne erstrahlen zu lassen.
Nach Stunden des Aufsteigens können wir die Aussicht genießen. Albert Pusch
Montag, 22. September 2008
Krakal Beach
Mittwoch, 17. September 2008
Staub und Eier
In einem Land vor unserer Zeit - Mount Bromo
Es ist dunkel, meine Nase läuft und ich friere. Ich bin eben erst aufgewacht. Wir müssen uns beeilen, denn schon in einer Stunde geht die Sonne auf. Mein Atem verwandelt sich, sobald er meinen Mund verlässt, in kleine lustige Kristalle, die dann um meine Nase tanzen. Der Weg nach oben auf das Plateau erfordert Konzentration, ich kann, die in den Stein geschlagenen, Stufen nur erahnen.
Endlich oben - dort hat sich bereits eine kleine Menschentraube gebildet, die erwartungsvoll vor sich hin murmelt. Und als hätte Mutter Natur ihr Stichwort erkannt, beginnt die große, schwere Sonne sich über die Berge an den Horizont zu kämpfen. Das tiefe schwarz geht in sanftes orange über und auch rosa und blau mischen sich in das Farbenspiel ein. Solange bis jedes Dunkel zu Hell gewandelt und jeder Schatten in Licht getaucht. Atemberaubend. Ganz plötzlich entdecke ich den Krater des Vulkans, als wäre er eben erst jetzt neben mir in die Höhe geschossen. Es sind mehrere, drei. Ein jeder von dicken Nebelschwaden umrahmt. Genauso muss es ausgesehen haben, denke ich bei mir, als Little Food und seine Dinosaurier über die Welt stampften. Nur das Blitzlichtgewitter der Touristenkameras hindert mich daran die heutige Welt hinter mir zu lassen.
Dieses Bild wurde von unserem Superfotographen Jan Rottler geschossen.
Montag, 8. September 2008
Schwefeldampf und K(r)aterstimmung
Fortsetzung folgt...
Unten im Blog seht ihr ein Bild vom Bromo. Unsere eigenen Bilder folgen auch bald.
Montag, 25. August 2008
Borobudur und zwei weitereTempel
Die Tempelanlagen wurden erst im 19 Jahrhundert wiederentdeckt, denn Vulkanasche hatte die Mauern unter sich begraben und der Urwald hatte die Anlage vollständig verschlungen. Selbst heute vermutet man noch zahlreiche unentdeckte Schätze in den Wäldern Javas und unter den Ruinen der Tempel.
Sarah, Annika und Ardian, unser Mitbewohner in F 4. Er hat uns einen Fahrer organisiert und kennt halb Yogya und ganz Yogya kennt ihn.














